Kuriositäten


Rekorde

Im Laufe der Jahre entstanden in unserem Zeltlager verschiedene Rekorde. Hier sind die wichtigsten:
2018 Beim abendlichen Singen am Lagerfeuer übernehmen die knapp 200 Kinder die Führung. Rekordverdächtige 24 Mal in Folge singen und brüllen die Teilnehmer den Refrain des Klassikers „Marmorstein und Eisen bricht“ und lassen sich hierbei von nichts und niemandem bremsen.
2017 Weil der Container los musste, arbeiten die 30 Betreuer wie verrückt und schaffen es in 30 Minuten, alle 15 Zelte einzupacken und zu verladen.2017 Am letzten Abend findet das wohl längste gemeinsame Singen am Lagerfeuer/Jungviehstall der gesamten Zeltlagergeschichte statt. Fabian Gmeiner, Marlene Kurz und Lisa Kaiser spielen aufgrund von schlechtem Wetter 2,5 Stunden durchgehend mit 170 begeisterten Teilnehmern und Betreuern nahezu das gesamte Liederbuch durch.
2012 Die wohl längste 13. Reihe die es in 43 Jahre Zeltlagerleben jemals gegeben hat. Am letzten tag des Lagers schafften es tatsächlich 37 Teilnehmer nicht sich innhalb 5 Minuten nach dem Pfiff sich für das Essen aufzustellen und ließen damit den anderen Teilnehmern Vortritt zum Essen der Leberkäswecken.

2012  Aufstellung der Rekordmarke von ca. 4600 Buchungen im Serviceteam. Ausschlaggebend für diese hohe Zahl war vor allem wahrscheinlich das heiße Wetter, die Lagerzeitung und das unvermögen mancher Teilnehemr, die teilweise bis zu 15 Buchungsbelege pro Tag schrieben.

2010 Die Zwillinge Schenk füllen zusammen über 40 Bestellungen im Serviceteam aus.
2007 „Wenn Gottes Geist …“ Während der Abschlussandacht, die auf dem Beachvolleyball-Feld stattfindet, fegt eine Windhose vor den Augen der Minis vom benachbarten Acker zum Backhaus hinüber, wo sie einen Wäscheständer mit Geschirrtüchern niederreißt. Der HdHO hat beim Vatikan bereits einen Antrag zur Untersuchung des spektakulären Naturschauspiels eingereicht, und sieht gute Chancen für eine weitere Pilgerstätte auf dem Platz: „Hier wohnt Gott – die in Rom wissen das.“
2007 Reck-Wettkampf der Giganten Der amtierende Champion, Finki, der „Nuilermer Tiger“, verliert den Freestyle-Titel an Tief-, Mittel- und Hochreck an Newcommerin Lena, den Kussfisch aus Atlantis. Die technische Überlegenheit des Tigers (furios: Pulli ausziehen im Hangover), gleicht dessen Kontrahentin mit Grazie in der B-Wertung aus und gewinnt knapp, aber verdient. Der Revanchekampf steht aus.
2002 Legendärer Brause-Brocken Spruch geht in die Ewigkeit ein. Durch einen Teilnehmer wird ein Satz aus über 40 Wörtern gebildet, der im Serviceteam Frei-Brausebroken erbrachte. Wörter unter anderem: Brause, Lidl-Fridl, RiRaRutsch, Bananenkrumm, 333, Mongo Frongo,…
2002 Bernd Salat, Eggenrot bricht den Rekord von „Bernd Egetemeyer, Unterschneidheim, 8 Wecken zum Frühstück“, mit sagenhaften 17 Wecken. Die letzten 8 Wecken hat er sich über andere Teilnehmer besorgen lassen, weil er keine mehr bekommen hat und diese dann im Zelt verspeißt.
2001 Hey-Jude-Weltrekordsingen 28,41 Minuten singen, brüllen und spielen Kamikaze-Musiker um Gitarrero Gmeiner den bekannten Beatles-Hit „Hey Jude“, wobei die eingängige Schlusszeile „Na, na, na, nanananaaa“ in einer Dauerschleife wiederholt und vielfältig variiert wird. Unvergessen die Solo-Einlagen von Matze „Preacherman“ Uhl und Martin „Loddar“ Moninger. Ein Guinness-Buch-Eintrag wird nur knapp verfehlt.
Das historische Tondokument soll nach Konservierungsmaßnahmen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
2000 Erstmalig im Zeltlager findet ein Olympiatag statt. Einen ganzen Tag lang kämpfen die Teilnehmer miteinander und gegeneinander in Disziplinen wie dem spektakulären Dauerwurfspiel oder beim Mega-Mäxle. Alle fünfzehn Minuten gibt es eine Siegerehrung zu einer der zahlreichen Disziplinen.
1999 Das größte Lagerfeuer der Zeltlagergeschichte. Durch Überfluss an Paletten brennt die ganze Nacht hindurch ein riesiges Lagerfeuer. Rund um die Feuerstelle kommt es zu Flächenbränden.
1997 1000 Ballwechsel beim Badminton.
1996 Moritz Wagner und Christian Hoppe haben nach einem Angriff von Killerwespen zusammen 25 Stiche.
1994 Jonas Fröschle, St. Wolfgang, von Donnerstag bis Sonntag nicht gewaschen und umgezogen.
1992 Das dickste Liederbuch: 112 Seiten.
1990 Bernd Egetemeyer, Unterschneidheim, isst 8 Wecken zum Frühstück.
1981 Günter Bittner verliert auf eine Streich vier Zähne. Beim trinken am Fußballplatz fiel ein Ball genau auf die Flasche.

Der heilige Ort

Im Jahre des Herren 1999 geschahen im Ministrantenzeltlager fünf Wunder.
Direkt vor den Betreuerzelten saßen eines Nachmittags im August fünf von Schmerz geplagte Teilnehmer. Doch wie durch ein Wunder sprangen sie nach kurzer Zeit plötzlich auf und ihr Schmerz war wie verflogen. Es war ein Wunder geschehen, oder besser gesagt fünf.
Seither wird der Ort, an dem diese Wunder geschahen, geehrt. Es besteht der Brauch, dass er nur auf Knien betreten werden darf. Der heilige Ort wird vom Hüter des heiligen Ortes (HdhO) bewacht.


Duftstein

„Ich bin ein Duftstein,
das ist gar nicht so fein.
Wenn einer die Spülung drückt,
und das Wasser näher rückt,
breitet sich aus im ganzen Raum,
das ist ein herrlicher Traum.
Schon ist es zu spät,
denn ich bin ein Putzgerät.
Ich komm nicht mehr raus aus der Schüssel
denn ich habe keinen Schlüssel.“

(erdacht Ende des 20. Jahrhunderts, Dichter unbekannt)